Eine erste urkundliche Erwähnung Weidenbergs findet sich 1153 in einer Kaufurkunde, die im Staatsarchiv Bamberg liegt und folgenden Inhalt hat: "Der Abt von Kloster Langheim hat an das Kloster Michelfeld ein unbewirtschaftetes Grundstück in Burkersdorf verkauft und für den Erlös von Othnand von Widenberg (Weidenberg) ein günstiger gelegenes Gut erworben".

Eine weitere urkundliche Erwähnung Weidenbergs findet sich dann 1223 in einer Urkunde des Ebhardo de Widenberg (Eberhard von Weidenberg), der als Ministiale des Reiches und Träger von Vogteien der übergeordneten Staatsgewalt verpflichtet war. Spätere Schriften weisen auf einen häufigen Wechsel der Herrschaft zwischen verschiedenen Adelsfamilien im Nürnberger und Weidenberger Raum hin. Spätestens 1386 erhielt Weidenberg das Marktrecht. Die großen Ereignisse der folgenden Jahrhunderte hinterließen auch
in Weidenberg ihre Spuren. Zu nennen sind hier der Hussiteneinfall des Jahres 1430, der Markgräflerkrieg von 1541 bis 1553 und nicht zuletzt der Dreißigjährige Krieg.

Als Bestandteil der Markgrafschaft Bayreuth wurde Weidenberg 1791 der preußischen Krone unterstellt. Zwei große Brände, 1750 am Untermarkt und 1770/71 am Obermarkt, zerstörten den Ort fast vollständig. Der Wiederaufbau erfolgte unter der Schirmherrschaft des Markgrafen. 1810 übergab Napoleon das Fürstentum dem Königreich Bayern.
  Seit dieser Zeit ist Weidenberg bayrisch. Im Jahre 1813 wurde Weidenberg Sitz eines Landgerichts, das noch bis in die ersten Jahrzehnte (1931) des vorigen Jahrhunderts als Amtsgericht tätig war.

Das Ende des zweiten Weltkrieges brachte für das Marktgebiet eine wesentliche Veränderung. Mehr als 1000 Heimatvertriebene, vorwiegend aus Schlesien und dem Sudetenland, fanden in Weidenberg eine neue Heimat und siedelten vorwiegend in der Gablonzer Werksiedlung.

1970 wurde Weidenberg Sitz der Verbandsschule Weidenberg. In das Gemeindegebiet von Weidenberg eingegliedert wurden 1970 Fischbach, 1972 Lankendorf, Lessau und Mengersreuth, 1975 Sophienthal und im Zuge der Gebietsreform 1978 die ehemals selbstständigen Gemeinden Döhlau, Görschnitz, Lehen, Neunkirchen a. Main und Untersteinach