Sophienthal


Sophienthal


1678 erstmals urkundlich erwähnt nach der Ehefrau Sophie Luise des Bayreuther Markgrafen Christian Ernst.

Einwohner:
220 (Stand Oktober 2016)

Vereine: FF Sophienthal, Schützenverein Sophienthal, Verschönerungsverein Sophienthal



Sophienthal ist staatl. anerkannter Erholungsort und liegt
im tief eingeschnittenen Tal der Steinach in waldreicher, ruhiger Lage an der Staatsstraße 2181 von Weidenberg nach Warmensteinach. Der Ort liegt 460m ü. NN hat 2 Gasthäuser und zahlreiche Ferienwohnungen.
Bereits 1419 soll hier ein Hammerwerk bestanden haben.
1713 wird J. Christoph Weller als Hammerherr auf Sophienthal erwähnt.
1750 wird der Hochofen- und Hüttenbetrieb auf markgräfliche Anweisung eingestellt und der Ort dient nun als Jagdsitz des Markgrafen. Bereits um 1735 erbaute der Landesherr ein Jagdschlösschen, das leider 1962 einem neuen Forsthaus
zum Opfer fiel. Die Hammerwerksgebäude wurden später in eine Knopf- u. Drahtfabrik und in eine Spiegelglasschleiferei umgewandelt. 1921 entstand die Porzellanfabrik Thomas, die sich aus der Spiegelglasschleiferei entwickelt hatte und zunächst nur Stanzporzellan herstellte. Nach einem Konkurs und dem Einstieg der Fa. Rosenthal begann man 1929 wieder mit der Porzellanherstellung und beschäftigte teilweise bis zu 120 Mitarbeiter. Wegen der veralteten Brennöfen wurde 1957
die Produktion eingestellt und in späteren Jahren die Fabrikgebäude abgerissen.



Auf der entstandenen Baulücke wurde ein Parkplatz errichtet von dem aus man auf einem der zahlreichen Rundwanderwege, die zum Wandern geradezu einladen, die aufgelassene Siedlung Neuhaus erreichen oder man besichtigt auf dem „Schloßhügel“ (1,5km NÖ) die spärlichen Reste einer frühmittelalterlichen Befestigung.


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